Bedeutung
- Der Betrag, den ein Patient selbst für ein Medikament oder eine Behandlung zahlen muss, den die Krankenkasse nicht übernimmt.
- Der Teil der Behandlungskosten, den der Patient selbst zahlen muss.
Beispielsätze
- „Bei privat zugelassenen Impfstoffen ist der Eigenanteil des Patienten höher als bei Standardimpfungen.“
- „Bei der Regelversorgung bleibt für den Patienten meist ein Eigenanteil übrig.“
Ähnliche Wörter
- das Kassenrezept – Ein amtliches Formular, auf dem ein Arzt Medikamente verschreibt, die von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.
- das Privatrezept – Ein Rezept, bei dem der Patient die Kosten für das Medikament vollständig selbst trägt, ohne Erstattung durch eine Krankenkasse.
- die Retaxation – Die Ablehnung oder Kürzung der Kostenerstattung durch eine Krankenkasse, weil bei der Abgabe ein formaler Fehler gemacht wurde.
- die Krankenkasse – Die gesetzliche Versicherung, die medizinische Kosten für ihre Mitglieder übernimmt, einschließlich der meisten verschreibungspflichtigen Medikamente.
- die Zuzahlung – Der Betrag, den ein gesetzlich versicherter Patient selbst für ein Medikament zahlen muss, auch wenn die Krankenkasse den Rest übernimmt.
- der Festbetrag – Der maximale Betrag, den eine Krankenkasse für ein bestimmtes Medikament erstattet, unabhängig vom tatsächlichen Preis.
- der Rabattvertrag – Eine Vereinbarung zwischen einer Krankenkasse und einem Pharmaunternehmen, bei der die Kasse ein bestimmtes Präparat bevorzugt erstattet.
- die Kassenabrechnung – Das monatliche Einreichen aller abgegebenen Rezepte bei der Krankenkasse, damit die Apotheke die Kosten erstattet bekommt.