BerufsDeutsch

Deutsch für Apotheker/-in / PTA

Fachsprache für den Berufsalltag. Die ersten 2 Lesetexte und 1 Dialog sind komplett kostenlos.

  • Ziel B2
  • 350 Wörter
  • 130 Lesetexte
  • 100 Dialoge
  • 120 Übungen

Wortschatz nach Themen

Die 30 wichtigsten Wörter

  • das Kassenrezept – Ein amtliches Formular, auf dem ein Arzt Medikamente verschreibt, die von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.
  • das Privatrezept – Ein Rezept, bei dem der Patient die Kosten für das Medikament vollständig selbst trägt, ohne Erstattung durch eine Krankenkasse.
  • das Folgerezept – Ein Rezept, das ein Arzt für ein Medikament ausstellt, das der Patient bereits regelmäßig einnimmt und erneut benötigt.
  • die Rezeptpflicht – Die gesetzliche Regelung, dass bestimmte Medikamente nur mit einem Arztrezept in der Apotheke abgegeben werden dürfen.
  • die Abgabepflicht – Die Verpflichtung der Apotheke, ein Medikament bei Vorlage eines gültigen Rezepts herauszugeben.
  • der Arztstempel – Der offizielle Stempel einer Arztpraxis auf einem Rezept, der Name, Adresse und Arztnummer der Praxis enthält.
  • das Ausstellungsdatum – Das Datum, an dem ein Rezept oder ein Dokument vom Arzt ausgestellt wurde.
  • die Retaxation – Die Ablehnung oder Kürzung der Kostenerstattung durch eine Krankenkasse, weil bei der Abgabe ein formaler Fehler gemacht wurde.
  • der Dispensierfehler – Ein Fehler bei der Abgabe von Medikamenten, zum Beispiel die falsche Packungsgröße oder der falsche Wirkstoff.
  • die Rezeptgültigkeit – Der Zeitraum, in dem ein ausgestelltes Rezept in der Apotheke eingelöst werden darf.
  • die Notfallabgabe – Das Ausgeben einer kleinen Menge eines Medikaments ohne aktuelles Rezept in einem Notfall, wenn der Arzt nicht erreichbar ist.
  • der Medikationsplan – Eine strukturierte Übersicht aller Medikamente einer Person mit Wirkstoff, Dosierung und Einnahmezeit.
  • die Patientendatei – Eine gespeicherte digitale Aufzeichnung mit allen relevanten Informationen zu einem Patienten in der Apotheke.
  • die Dauermedikation – Medikamente, die ein Patient langfristig und regelmäßig einnehmen muss, weil er an einer chronischen Erkrankung leidet.
  • das Rezeptformular – Das offizielle amtliche Formular, auf dem ein Arzt ein Medikament für einen Patienten verschreibt.
  • der Wirkstoff – Die chemische Substanz in einem Medikament, die die eigentliche Heilwirkung im Körper erzeugt.
  • der Hilfsstoff – Ein Stoff in einem Medikament, der keinen therapeutischen Effekt hat, aber bei der Herstellung oder Einnahme hilft, zum Beispiel als Füllstoff oder Bindemittel.
  • das Generikum – Ein Arzneimittel mit demselben Wirkstoff wie ein Originalprodukt, das unter einem anderen Namen und meist günstiger verkauft wird.
  • das Fertigarzneimittel – Ein industriell hergestelltes und behördlich zugelassenes Medikament, das fertig verpackt im Handel erhältlich ist.
  • die Rezeptur – Ein in der Apotheke individuell hergestelltes Arzneimittel nach einem speziellen Arztrezept, das als Fertigprodukt nicht erhältlich ist.
  • die Darreichungsform – Die Form, in der ein Medikament hergestellt wird und eingenommen werden soll, zum Beispiel als Tablette, Saft, Salbe oder Injektion.
  • die Retardtablette – Eine Tablette, die den Wirkstoff langsam und gleichmäßig über mehrere Stunden abgibt, damit die Wirkung länger anhält.
  • das Dosieraerosol – Ein Inhalationsgerät, das bei jedem Druck eine genau abgemessene Menge Wirkstoff als feinen Sprühnebel freisetzt.
  • der Pulverinhalator – Ein Inhalationsgerät, das keinen Treibgas-Ausstoß verwendet, sondern beim kräftigen Einatmen trockenes Pulver in die Lunge befördert.
  • das Suppositorium – Ein festes, zapfenförmiges Medikament, das in den After eingeführt wird und dort schmilzt, um den Wirkstoff freizusetzen.
  • die Suspension – Eine flüssige Arzneiform, bei der feste Wirkstoffpartikel in einer Flüssigkeit verteilt sind und vor der Einnahme geschüttelt werden müssen.
  • die Infusionslösung – Eine sterile Flüssigkeit, die einem Patienten langsam über einen Venenzugang direkt ins Blut verabreicht wird.
  • die Bioverfügbarkeit – Der Anteil eines Medikaments, der nach der Einnahme tatsächlich ins Blut gelangt und am Wirkort verfügbar ist.
  • die Halbwertszeit – Die Zeit, die der Körper benötigt, um die Hälfte eines Wirkstoffs abzubauen oder auszuscheiden.
  • der Wirkstoffspiegel – Die Konzentration eines Medikaments im Blut zu einem bestimmten Zeitpunkt.

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