Eine feste Struktur für die Übergabe, die aus Situation, Background, Assessment und Recommendation besteht.
„Nach dem SBAR-Schema beschreibe ich zuerst die Situation und danach meine Einschätzung des Patienten.“
knappB1-B2
Kurz und ohne unnötige Details, aber trotzdem vollständig.
„Bei viel Betrieb im Schockraum halte ich die Übergabe knapp und konzentriere mich auf das Wichtigste.“
die FremdanamnesePl.: FremdanamnesenB2
Angaben zur Krankengeschichte, die nicht vom Patienten selbst, sondern von Angehörigen oder Zeugen stammen.
„Weil der Patient bewusstlos ist, stützen wir uns bei der Übergabe vor allem auf die Fremdanamnese der Ehefrau.“
die AufklärungPl.: AufklärungenB2
Die verständliche Erklärung von Diagnose, Behandlung und Risiken gegenüber dem Patienten.
„Vor jeder Maßnahme gehört eine kurze Aufklärung des Patienten über Vorgehen und Zweck dazu.“
die EinwilligungPl.: EinwilligungenB1-B2
Die ausdrückliche Zustimmung eines Patienten zu einer Untersuchung oder Behandlung.
„Ohne die Einwilligung der ansprechbaren Patientin dürfen wir keine invasive Maßnahme durchführen.“
die VorsorgevollmachtPl.: VorsorgevollmachtenB2
Ein Dokument, mit dem eine Person eine andere bevollmächtigt, im Ernstfall Entscheidungen für sie zu treffen.
„Die Tochter legt uns die Vorsorgevollmacht vor und entscheidet stellvertretend für ihren Vater.“
Jemandem helfen, ruhiger und weniger ängstlich zu werden.
„Ich spreche ruhig mit dem Patienten, um ihn während der Fahrt zu beruhigen.“
die TodesnachrichtPl.: TodesnachrichtenB2
Die Mitteilung an Angehörige, dass ein Mensch verstorben ist.
„Der Notarzt übernimmt es meist, den Angehörigen die Todesnachricht persönlich zu überbringen.“
die BehandlungsablehnungPl.: BehandlungsablehnungenB2
Die bewusste Entscheidung eines Patienten, eine angebotene medizinische Maßnahme nicht anzunehmen.
„Nach ausführlicher Aufklärung dokumentiere ich die Behandlungsablehnung mit der Unterschrift des Patienten.“
das AngehörigengesprächPl.: AngehörigengesprächeB1-B2
Ein Gespräch mit Familienmitgliedern eines Patienten über dessen Zustand oder die weitere Versorgung.
„Im Angehörigengespräch erkläre ich in einfachen Worten, warum wir den Patienten in die Klinik bringen.“
tröstenB1
Jemandem in einer traurigen Situation Trost geben.
„Während der Notarzt sich um den Patienten kümmert, versuche ich, die weinende Tochter zu trösten.“
einfühlsamB1-B2
Mit viel Verständnis und Rücksicht auf die Gefühle einer anderen Person.
„Bei einer Todesnachricht wähle ich meine Worte besonders einfühlsam.“
die SprachbarrierePl.: SprachbarrierenB1-B2
Ein Kommunikationsproblem, das entsteht, weil zwei Personen keine gemeinsame Sprache sprechen.
„Wegen der Sprachbarriere nutzen wir für die Anamnese eine Übersetzungs-App auf dem Diensthandy.“
der DolmetscherPl.: DolmetscherB1-B2
Eine Person, die gesprochene Sprache für andere übersetzt.
„Für das Aufklärungsgespräch holen wir telefonisch einen Dolmetscher hinzu.“
Jemandem eine Maßnahme oder einen Sachverhalt verständlich erklären.
„Ich kläre die Patientin darüber auf, warum wir einen venösen Zugang legen müssen.“
Die Fähigkeit einer Person, Art, Bedeutung und Tragweite einer Behandlung zu verstehen und selbst zu entscheiden.
„Bei starker Verwirrtheit stellt der Notarzt zuerst die Einwilligungsfähigkeit des Patienten infrage.“
Die besondere Art zu sprechen und zu handeln, die in emotional belastenden oder gefährlichen Situationen nötig ist.
„Gute Krisenkommunikation hilft, die aufgebrachte Angehörige zu beruhigen, ohne wichtige Zeit zu verlieren.“
So formuliert, dass man es ohne Fachwissen leicht versteht.
„Ich erkläre der Familie den Ablauf im Krankenhaus möglichst verständlich, ohne medizinische Fachbegriffe.“
die RückfragePl.: RückfragenB1-B2
Eine Frage, mit der man eine erhaltene Information überprüft oder ergänzt.
„Nach der Aufklärung gebe ich der Patientin Zeit für Rückfragen.“
Aufmerksam und freundlich auf eine andere Person gerichtet.
„Auch unter Zeitdruck bleibe ich dem verängstigten Patienten gegenüber zugewandt.“
Das Recht eines Patienten, selbst über seine Behandlung zu entscheiden.
„Wir respektieren die Patientenautonomie, auch wenn wir die Entscheidung medizinisch für riskant halten.“
die RückmeldungPl.: RückmeldungenB1-B2
Eine kurze Information darüber, ob eine Aufgabe erledigt wurde oder wie eine Maßnahme gelaufen ist.
„Nach dem Legen des Zugangs gibt mir die Kollegin eine kurze Rückmeldung.“
Ein Unterstützungsangebot für Betroffene und Einsatzkräfte in seelisch belastenden Situationen.
„Bei dem plötzlichen Kindstod verständigen wir zusätzlich die Notfallseelsorge für die Familie.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „der Dolmetscher“?
Was bedeutet „die Todesnachricht“?
Was bedeutet „zugewandt“?
Was bedeutet „die Rückfrage“?
Was bedeutet „knapp“?
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Kostenlos startenHäufige Fragen
- Was bedeutet „das SBAR-Schema“?
- Eine feste Struktur für die Übergabe, die aus Situation, Background, Assessment und Recommendation besteht.. Beispiel: „Nach dem SBAR-Schema beschreibe ich zuerst die Situation und danach meine Einschätzung des Patienten.“
- Was bedeutet „knapp“?
- Kurz und ohne unnötige Details, aber trotzdem vollständig.. Beispiel: „Bei viel Betrieb im Schockraum halte ich die Übergabe knapp und konzentriere mich auf das Wichtigste.“
- Was bedeutet „die Fremdanamnese“?
- Angaben zur Krankengeschichte, die nicht vom Patienten selbst, sondern von Angehörigen oder Zeugen stammen.. Beispiel: „Weil der Patient bewusstlos ist, stützen wir uns bei der Übergabe vor allem auf die Fremdanamnese der Ehefrau.“