die VolumenschwankungPl.: VolumenschwankungenB2
Wiederkehrende Veränderung des Umfangs oder Volumens eines Körperteils.
„Die Physiotherapeutin misst regelmäßig den Umfang, weil eine Volumenschwankung die spätere Passform der Prothese beeinflusst.“
die ProthesenreifePl.: ProthesenreifenB2
Zustand, in dem der Stumpf die Voraussetzungen für eine Prothesenversorgung erfüllt.
„Prothesenreife bedeutet nicht nur eine verheilte Wunde, sondern auch belastbare Haut, ausreichende Bewegung und eine stabile allgemeine Situation.“
die autonome DysreflexiePl.: autonome DysreflexienB2
Gefährliche Überreaktion des autonomen Nervensystems bei hoher Querschnittlähmung.
„Bei einer hohen Läsionshöhe können diese Zeichen auf eine autonome Dysreflexie hinweisen.“
die LäsionshöhePl.: LäsionshöhenB2
Höhe im Nervensystem, auf der eine Schädigung liegt.
„Die Läsionshöhe wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
die BlutdruckspitzePl.: BlutdruckspitzenB2
Kurzzeitig besonders hoher Blutdruckwert.
„Die gemessene Blutdruckspitze liegt deutlich über seinem üblichen Wert.“
die AuslöserkontrollePl.: AuslöserkontrollenB2
Systematische Suche nach der Ursache einer akuten Reaktion.
„Parallel beginnt die Auslöserkontrolle: Ein geknickter Blasenkatheter, eine übervolle Blase, Darmprobleme oder drückende Kleidung kommen infrage.“
die BlasenentleerungPl.: BlasenentleerungenB2
Ausscheiden des in der Harnblase gespeicherten Urins.
„Die Blasenentleerung darf nur nach dem vereinbarten medizinischen Vorgehen überprüft werden.“
die ZielaktivitätPl.: ZielaktivitäteB2
Konkrete Alltagshandlung, die eine Person verbessern oder selbstständig ausführen möchte.
„Bei ihrer Zerebralparese erschweren unwillkürliche Bewegungen und eine wechselnde Rumpfstabilität diese Zielaktivität.“
die BewegungsstrategiePl.: BewegungsstrategienB2
Individuelle Art, mit der eine Bewegungsaufgabe gelöst wird.
„Die Physiotherapeutin beobachtet Lenis Bewegungsstrategie sowie Sitzbalance, Gewichtsverlagerung und Koordination beider Hände.“
die UmfeldanpassungPl.: UmfeldanpassungenB2
Veränderung der Umgebung, die eine Aktivität leichter oder sicherer macht.
„Eine Umfeldanpassung besteht darin, beide Füße stabil aufzustellen und die Jacke auf einen rutschfesten Tisch zu legen.“
die EigeninitiativePl.: EigeninitiativenB2
Selbstständiges Beginnen und Mitgestalten einer Handlung.
„Dadurch kann Leni mehr Eigeninitiative zeigen.“
die SitzbalancePl.: SitzbalancenB2
Fähigkeit, den Rumpf beim Sitzen kontrolliert und stabil auszurichten.
„Die Fachkraft erklärt die Sitzbalance, damit der nächste Arbeitsschritt klar bleibt.“
das PEP-SystemPl.: PEP-SystemeB2
Atemtherapiegerät, das beim Ausatmen einen positiven Druck erzeugt.
„Frau Weber nutzt bei ihrer chronischen Lungenerkrankung ein PEP-System.“
der AusatemwiderstandPl.: AusatemwiderstandeB2
Widerstand, gegen den eine Person kontrolliert ausatmet.
„Beim Ausatmen erzeugt das Gerät einen einstellbaren Ausatemwiderstand, der die Atemwege länger offen halten und Sekret lösen kann.“
das RückschlagventilPl.: RückschlagventileB2
Bauteil, das Luft nur in der vorgesehenen Richtung strömen lässt.
„Ein Rückschlagventil trennt Einatmung und Ausatmung voneinander.“
die HygienemaßnahmePl.: HygienemaßnahmenB2
Handlung zur Verringerung von Verunreinigung und Infektionsrisiko.
„Zur Hygienemaßnahme gehört, das Gerät nach Herstellerangaben auseinanderzunehmen und die vorgesehenen Teile zu reinigen.“
die HerstellerangabePl.: HerstellerangabenB2
Verbindliche Information des Herstellers zur sicheren Nutzung oder Reinigung eines Produkts.
„Bei der Übergabe wird die Herstellerangabe kurz genannt und mit der passenden Maßnahme verbunden.“
die chemotherapieinduzierte PolyneuropathiePl.: chemotherapieinduzierte PolyneuropathienB2
Durch bestimmte Krebsmedikamente verursachte Schädigung mehrerer peripherer Nerven.
„Die ärztlich diagnostizierte chemotherapieinduzierte Polyneuropathie kann sensible und motorische Nerven betreffen.“
die TiefensensibilitätPl.: TiefensensibilitäteB2
Wahrnehmung von Stellung und Bewegung der eigenen Gelenke und Gliedmaßen.
„In der Physiotherapie werden Kraft, Gang und Tiefensensibilität untersucht.“
die VibrationswahrnehmungPl.: VibrationswahrnehmungenB2
Fähigkeit, Schwingungen über die Haut und tieferes Gewebe zu spüren.
„Eine verminderte Vibrationswahrnehmung an den Füßen erklärt teilweise, warum Frau Neumann auf unebenem Boden unsicher ist.“
die FußinspektionPl.: FußinspektioneB2
Gezielte Kontrolle der Füße auf Druckstellen, Wunden oder andere Veränderungen.
„Zur täglichen Fußinspektion nutzt sie bei Bedarf einen Spiegel, weil kleine Verletzungen sonst unbemerkt bleiben können.“
die StolpergefahrPl.: StolpergefahreB2
Risiko, durch ein Hindernis oder einen unsicheren Schritt zu stürzen.
„Gute Beleuchtung und geschlossene, passende Schuhe verringern die Stolpergefahr.“
die KompressionsbekleidungPl.: KompressionsbekleidungenB2
Eng anliegende Spezialkleidung, die gleichmäßigen Druck auf Gewebe ausübt.
„Nach einer tiefen Verbrennung trägt Herr Samir eine individuell angepasste Kompressionsbekleidung am Oberkörper.“
die hypertrophe NarbePl.: hypertrophe NarbenB2
Verdickte, erhabene Narbe, die innerhalb des ursprünglichen Wundbereichs wächst.
„Eine hypertrophe Narbe ist verdickt, gerötet und kann die Beweglichkeit einschränken.“
die TragedauerPl.: TragedauerB2
Vereinbarter Zeitraum, in dem ein Hilfsmittel am Körper getragen wird.
„Die vereinbarte Tragedauer wird schrittweise aufgebaut und richtet sich nach der Reaktion der Haut.“
die MaterialfaltePl.: MaterialfaltenB2
Ungewollte Falte in einem textilen oder elastischen Hilfsmittel.
„Jede Materialfalte kann lokal zu viel Druck oder Reibung erzeugen und muss vor dem Anziehen geglättet werden.“
die NarbenreifungPl.: NarbenreifungenB2
Längerfristige Veränderung einer Narbe hin zu einem weicheren und belastbareren Gewebe.
„Der gleichmäßige Druck soll die Narbenreifung unterstützen, ersetzt aber weder Hautkontrolle noch aktive Bewegung.“
der AuftriebPl.: AuftriebeB2
Nach oben gerichtete Kraft des Wassers, die einen Körper teilweise trägt.
„Der Auftrieb verringert die Belastung, die beim Gehen auf Hüfte und Knie wirkt.“
der hydrostatische DruckPl.: hydrostatische DruckeB2
Druck, den ruhendes Wasser von allen Seiten auf den eingetauchten Körper ausübt.
„Gleichzeitig unterstützt der hydrostatische Druck den Kreislauf und kann das Gewebe gleichmäßig komprimieren.“
der WasserwiderstandPl.: WasserwiderstandeB2
Widerstand des Wassers gegen eine Bewegung.
„Die Physiotherapeutin nutzt den Wasserwiderstand, indem sie Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit verändert.“
die GleichgewichtskontrollePl.: GleichgewichtskontrollenB2
Aktive Fähigkeit, die Körperposition bei Haltung und Bewegung stabil zu halten.
„In größerer Wassertiefe trägt Frau Bender weniger Körpergewicht, benötigt beim Richtungswechsel aber weiterhin Gleichgewichtskontrolle.“
der TherapieeffektPl.: TherapieeffekteB2
Beobachtbare Veränderung, die durch eine therapeutische Maßnahme erreicht wird.
„Der Therapieeffekt wird daran beurteilt, ob sich Gehen und Treppensteigen an Land verbessern.“
Durch mehrere gleichzeitig wirkende Ursachen oder Einflüsse bedingt.
„Sein Risiko ist multifaktoriell: Beinkraft, Gleichgewicht, Sehfähigkeit, Medikamente und Wohnumgebung können zusammenwirken.“
die SchutzreaktionPl.: SchutzreaktioneB2
Schnelle automatische Bewegung zum Abfangen oder Begrenzen eines Sturzes.
„Die Physiotherapeutin prüft Transfers, Gehen und Schutzreaktion, kann aber nicht alle Ursachen allein behandeln.“
die MedikationsprüfungPl.: MedikationsprüfungenB2
Fachliche Kontrolle von Arzneimitteln, Dosierungen und möglichen Wechselwirkungen.
„Wegen neu aufgetretener Benommenheit wird eine ärztliche Medikationsprüfung empfohlen.“
die SehfähigkeitPl.: SehfähigkeitenB2
Fähigkeit, Formen, Kontraste, Entfernungen und Bewegungen visuell wahrzunehmen.
„Eine augenärztliche Kontrolle klärt, ob die veränderte Sehfähigkeit zum unsicheren Gehen beiträgt.“
die WohnraumanpassungPl.: WohnraumanpassungenB2
Veränderung der Wohnung zur Verbesserung von Sicherheit oder Selbstständigkeit.
„Bei einem Hausbesuch werden lose Kabel und schlechte Beleuchtung als Ansatzpunkte für eine Wohnraumanpassung erkannt.“
die SeitenerkennungPl.: SeitenerkennungenB2
Fähigkeit, auf Bildern rechte und linke Körperseiten korrekt zu unterscheiden.
„Deshalb beginnt die Therapie mit Seitenerkennung: Frau Mertens ordnet Bilder möglichst zügig einer rechten oder linken Hand zu.“
die BewegungsvorstellungPl.: BewegungsvorstellungenB2
Gedankliches Ausführen einer Bewegung ohne sichtbare körperliche Bewegung.
„Danach folgt die Bewegungsvorstellung, bei der sie eine schmerzarme Handbewegung nur gedanklich ausführt.“
die SpiegeltherapiePl.: SpiegeltherapienB2
Therapie, bei der ein Spiegelbild die Bewegung einer betroffenen Körperseite darstellt.
„Erst in einer späteren Stufe wird Spiegeltherapie eingesetzt.“
die kortikale VerarbeitungPl.: kortikale VerarbeitungenB2
Verarbeitung von Wahrnehmung und Bewegung in der Großhirnrinde.
„Die Übungen sollen die kortikale Verarbeitung von Körperbildern ansprechen, ersetzen aber keine aktive Funktionssteigerung.“
die ReizdosierungPl.: ReizdosierungenB2
Gezielte Festlegung von Stärke, Dauer und Häufigkeit eines therapeutischen Reizes.
„Jede Reizdosierung richtet sich nach der Reaktion während und nach der Einheit.“
die AdoleszentenskoliosePl.: AdoleszentenskoliosenB2
Seitliche und verdrehte Wirbelsäulenveränderung, die im Jugendalter auftritt.
„Bei der vierzehnjährigen Mila wurde eine Adoleszentenskoliose festgestellt.“
die RumpfasymmetriePl.: RumpfasymmetrienB2
Sichtbarer oder messbarer Seitenunterschied in Form und Haltung des Rumpfes.
„Die Physiotherapeutin beurteilt Rumpfasymmetrie, Haltungskontrolle und Atmung, während die ärztliche Verlaufskontrolle den Krümmungswinkel überwacht.“
die SelbstkorrekturPl.: SelbstkorrektureB2
Bewusst aufgebaute eigene Haltungsveränderung zur Verringerung einer Fehlstellung.
„Mila lernt eine dreidimensionale Selbstkorrektur, die sie zunächst vor einem Spiegel aufbaut.“
die AtemlenkungPl.: AtemlenkungenB2
Gezieltes Führen der Einatmung in bestimmte Bereiche des Brustkorbs.
„Eine gezielte Atemlenkung unterstützt die Ausdehnung weniger beweglicher Brustkorbbereiche.“
die KorsettversorgungPl.: KorsettversorgungenB2
Behandlung mit einem individuell angepassten stützenden Rumpfkorsett.
„Falls eine Korsettversorgung verordnet wird, ersetzt das Korsett die aktive Therapie nicht.“
die ArbeitsplatzanalysePl.: ArbeitsplatzanalysenB2
Systematische Untersuchung von Aufgaben, Bedingungen und Belastungen an einem Arbeitsplatz.
„In einer Arbeitsplatzanalyse beobachtet die Physiotherapeutin reale Abläufe, Raumverhältnisse und vorhandene Hilfsmittel.“
die BewegungsanalysePl.: BewegungsanalysenB2
Gezielte Beobachtung und Auswertung eines Bewegungsablaufs.
„Die Bewegungsanalyse zeigt, dass mehrere Beschäftigte Bewohner weit vom eigenen Körper entfernt unterstützen.“
die LastenhandhabungPl.: LastenhandhabungenB2
Heben, Tragen, Ziehen, Schieben oder Umsetzen einer Last.
„Für eine sichere Lastenhandhabung werden Bett- und Arbeitshöhe angepasst und geeignete Transferhilfen erreichbar platziert.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „die Reizdosierung“?
Was bedeutet „der Therapieeffekt“?
Was bedeutet „die Narbenreifung“?
Was bedeutet „die Rumpfasymmetrie“?
Was bedeutet „die Blasenentleerung“?
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Kostenlos startenHäufige Fragen
- Was bedeutet „die Volumenschwankung“?
- Wiederkehrende Veränderung des Umfangs oder Volumens eines Körperteils.. Beispiel: „Die Physiotherapeutin misst regelmäßig den Umfang, weil eine Volumenschwankung die spätere Passform der Prothese beeinflusst.“
- Was bedeutet „die Prothesenreife“?
- Zustand, in dem der Stumpf die Voraussetzungen für eine Prothesenversorgung erfüllt.. Beispiel: „Prothesenreife bedeutet nicht nur eine verheilte Wunde, sondern auch belastbare Haut, ausreichende Bewegung und eine stabile allgemeine Situation.“
- Was bedeutet „die autonome Dysreflexie“?
- Gefährliche Überreaktion des autonomen Nervensystems bei hoher Querschnittlähmung.. Beispiel: „Bei einer hohen Läsionshöhe können diese Zeichen auf eine autonome Dysreflexie hinweisen.“