die motorische EntwicklungPl.: motorische EntwicklungenB2
Entwicklung von Haltung und Bewegungsfähigkeiten eines Kindes.
„Da die motorische Entwicklung regelmäßig überprüft werden sollte, wurde ein Kontrolltermin vereinbart und die kinderärztliche Begleitung fortgeführt.“
die ToleranzPl.: ToleranzeB2
Maß dafür, wie gut eine Person oder der Körper eine Situation verträgt.
„Die Eltern sollten auf symmetrischere Bewegungen und die Toleranz des Kindes achten.“
der HausbesuchPl.: HausbesucheB2
Therapeutischer Termin in der Wohnung oder im Wohnumfeld einer Person.
„Bei einem Hausbesuch beobachtete die Physiotherapeutin, wie Herr Faber sein Mittagessen vorbereitete.“
die TürschwellePl.: TürschwellenB2
Erhöhter Übergang am unteren Rand einer Tür.
„Der Rollator passte nicht vollständig durch die schmale Küchentür, sodass er ihn vor einer erhöhten Türschwelle stehen ließ.“
die TransfersicherheitPl.: TransfersicherheitenB2
Sicherheit beim Wechsel zwischen Positionen oder Plätzen.
„Die Therapeutin bewertete deshalb zuerst die Transfersicherheit zwischen Tür, Arbeitsfläche und Sitzplatz.“
die HilfsmittelanpassungPl.: HilfsmittelanpassungenB2
Veränderung eines Hilfsmittels passend zu Person und Umgebung.
„Eine Hilfsmittelanpassung konnte vor Ort nicht sicher entschieden werden, weil die Türbreite genau gemessen werden musste.“
der LaufwegPl.: LaufwegeB2
Bereich, der zum Gehen zwischen zwei Stellen genutzt wird.
„Gemeinsam entfernten sie einen leichten Stuhl aus dem Laufweg und stellten einen stabilen Sitz für Arbeitspausen bereit.“
die SehstörungPl.: SehstörungenB2
Neue oder veränderte Beeinträchtigung des Sehens.
„Diese Sehstörung und die vorübergehende Sprachstörung waren neu.“
die SprachstörungPl.: SprachstörungenB2
Beeinträchtigung beim Bilden oder Verstehen von Sprache.
„Die Fachkraft erklärt die Sprachstörung, damit der nächste Arbeitsschritt klar bleibt.“
das WarnzeichenPl.: WarnzeichenB2
Symptom oder Befund, der auf eine möglicherweise ernste Ursache hinweist.
„Der Physiotherapeut führte keine Bewegungsprüfung der Halswirbelsäule durch, weil die Angaben als ernstes Warnzeichen gewertet wurden.“
die NotfallversorgungPl.: NotfallversorgungenB2
Sofortige medizinische Versorgung bei einem möglichen akuten Notfall.
„Wegen der möglichen neurologischen Störung riet der Therapeut davon ab und organisierte über den Notruf 112 die sofortige Weiterleitung in die Notfallversorgung.“
die BewegungsprüfungPl.: BewegungsprüfungenB2
Gezielte Untersuchung, wie weit und mit welchen Beschwerden eine Bewegung möglich ist.
„Bei der Übergabe wird die Bewegungsprüfung kurz genannt und mit der passenden Maßnahme verbunden.“
der WundrandPl.: WundrandeB2
Äußerer Rand einer Verletzung oder Operationswunde.
„Beim Freilegen des Knies zeigte sich am unteren Wundrand eine feuchte Stelle.“
das WundsekretPl.: WundsekreteB2
Flüssigkeit, die aus einer Wunde austritt.
„Der Verband war mit frischem Wundsekret durchtränkt, und Herr Winkler berichtete über einen Temperaturanstieg am Vorabend.“
der TemperaturanstiegPl.: TemperaturanstiegeB2
Erhöhung der Körpertemperatur gegenüber dem vorherigen Wert.
„Der Temperaturanstieg wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
die postoperative KomplikationPl.: postoperative KomplikationeB2
Unerwünschtes medizinisches Problem nach einer Operation.
„Sie erklärte, dass eine postoperative Komplikation ärztlich ausgeschlossen werden müsse.“
die WundsituationPl.: WundsituationeB2
Aktueller Zustand einer Wunde und ihrer Umgebung, zum Beispiel Rötung, Sekret oder Heilungsverlauf.
„Eine Fortsetzung der Physiotherapie wurde erst nach medizinischer Rückmeldung und bei unauffälliger Wundsituation vorgesehen.“
Unter Beteiligung mehrerer Berufs- oder Fachgruppen.
„In einer interdisziplinären Fallbesprechung berichtete die Physiotherapeutin über Frau Jansen nach einem Schlaganfall.“
das TeilhabezielPl.: TeilhabezielB2
Ziel, das eine konkrete Teilnahme am Alltag oder gesellschaftlichen Leben beschreibt.
„Das Teilhabeziel der Patientin war, wieder selbstständig vom Wohnbereich in den Garten zu gelangen.“
die VerlaufsbeobachtungPl.: VerlaufsbeobachtungenB2
Wiederholte Beobachtung einer Entwicklung über einen Zeitraum.
„Aus der pflegerischen Verlaufsbeobachtung ging hervor, dass die Patientin am Nachmittag schneller ermüdete.“
die BefundänderungPl.: BefundänderungenB2
Festgestellte Veränderung eines zuvor erhobenen Untersuchungsergebnisses.
„Die Befundänderung wurde im Therapiebericht festgehalten, damit alle Berufsgruppen dieselben Sicherheitskriterien verwendeten.“
der VierpunktstockPl.: VierpunktstockeB2
Gehstock mit vier Auflagepunkten am Boden für mehr Stabilität.
„Im Innenraum ging sie mit einem Vierpunktstock und Aufsicht, auf unebenem Boden war jedoch körperliche Sicherung nötig.“
das AusstellungsdatumPl.: AusstellungsdatumeB2
Datum, an dem ein Dokument erstellt und ausgestellt wurde.
„Vor der Terminvergabe prüfte die Rezeptionskraft das Ausstellungsdatum einer konventionellen Heilmittelverordnung.“
der dringliche BehandlungsbedarfPl.: dringliche BehandlungsbedarfeB2
Kennzeichnung, dass eine Heilmittelbehandlung besonders schnell beginnen muss.
„Die Verordnung war vor 25 Tagen ausgestellt worden und enthielt keine Kennzeichnung für einen dringlichen Behandlungsbedarf.“
die GültigkeitPl.: GültigkeitenB2
Rechtlicher oder formaler Zustand, in dem ein Dokument verwendet werden darf.
„Die Praxis erklärte, dass ein späterer erster Termin die Gültigkeit der Verordnung gefährden könnte.“
der BehandlungsbeginnPl.: BehandlungsbeginneB2
Zeitpunkt der ersten Behandlung einer verordneten Serie.
„Da diese Angaben vollständig waren, konnte der geplante Behandlungsbeginn dokumentiert und die Verordnung für die therapeutische Befundung bereitgelegt werden.“
die DiagnosegruppePl.: DiagnosegruppenB2
Kategorie im Heilmittelkatalog, die eine Diagnose einem Verordnungsbereich zuordnet.
„Zusätzlich kontrollierte die Rezeptionskraft Diagnosegruppe, verordnetes Heilmittel, Behandlungsmenge und Patientendaten.“
die BlankoverordnungPl.: BlankoverordnungenB2
Heilmittelverordnung, bei der die Therapiepraxis bestimmte Behandlungsdetails nach dem Befund festlegt.
„Für Frau Schramm lag eine physiotherapeutische Blankoverordnung wegen einer geeigneten Schulterdiagnose vor.“
die TherapieentscheidungPl.: TherapieentscheidungenB2
Fachlich begründete Auswahl einer therapeutischen Vorgehensweise.
„Nach der Befundung traf die Physiotherapeutin die Therapieentscheidung innerhalb der vertraglichen Vorgaben.“
die BehandlungsmengePl.: BehandlungsmengenB2
Anzahl der vorgesehenen Behandlungseinheiten.
„Auch die Behandlungsmenge und Frequenz wurden passend zum Befund geplant.“
die wirtschaftliche VerantwortungPl.: wirtschaftliche VerantwortungenB2
Verantwortung dafür, Leistungen fachlich angemessen und wirtschaftlich einzusetzen.
„Bei der Blankoverordnung trägt die Praxis für diese Festlegungen auch wirtschaftliche Verantwortung.“
die FrequenzPl.: FrequenzenB2
Häufigkeit, mit der eine Behandlung in einem Zeitraum stattfindet.
„Die Fachkraft erklärt die Frequenz, damit der nächste Arbeitsschritt klar bleibt.“
die GruppentherapiePl.: GruppentherapienB2
Behandlung, an der mehrere Patientinnen oder Patienten gleichzeitig teilnehmen.
„Vor der Umstellung erklärte die Physiotherapeutin Ablauf, mögliche Vorteile und Grenzen der Gruppentherapie.“
die EinwilligungPl.: EinwilligungenB2
Freiwillige Zustimmung nach verständlicher Information.
„Seine Einwilligung konnte nicht vorausgesetzt oder erzwungen werden.“
die BehandlungsalternativePl.: BehandlungsalternativenB2
Andere geeignete Möglichkeit anstelle einer vorgeschlagenen Behandlung.
„Als Behandlungsalternative wurde ein Einzeltermin genutzt, um ein selbstständiges Trainingsprogramm vorzubereiten.“
Eine zuvor gegebene Zustimmung wieder zurücknehmen.
„Herr Scholz wurde außerdem informiert, dass ein bereits gegebenes Einverständnis jederzeit widerrufen werden kann.“
die GesundheitsdatenPl.: GesundheitsdatenB2
Persönliche Angaben über Gesundheit, Erkrankungen oder Behandlungen.
„Die Therapeutin stellte klar, dass Gesundheitsdaten nicht in der Gruppe offengelegt werden müssen.“
das VermeidungsverhaltenPl.: VermeidungsverhaltenB2
Wiederholtes Meiden einer Aktivität aus Angst vor Beschwerden oder Schaden.
„Nach mehreren Monaten Rückenschmerz hatte Frau Lenz ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten entwickelt.“
die ChronifizierungPl.: ChronifizierungenB2
Entwicklung, bei der Beschwerden über längere Zeit bestehen bleiben.
„Die Physiotherapeutin erklärte, dass dauerhafte Vermeidung Schmerzen und Unsicherheit aufrechterhalten und die Chronifizierung fördern kann.“
die graduierte ExpositionPl.: graduierte ExpositioneB2
Schrittweise Annäherung an eine gefürchtete Bewegung oder Situation.
„Gemeinsam planten sie eine graduierte Exposition.“
die SelbstwirksamkeitPl.: SelbstwirksamkeitenB2
Vertrauen, schwierige Anforderungen durch eigenes Handeln bewältigen zu können.
„Jede erfolgreiche Stufe sollte ihre Selbstwirksamkeit stärken.“
die RumpfbeugungPl.: RumpfbeugungenB2
Bewegung des Oberkörpers nach vorn in Richtung der Beine.
„Sie ging beim Anziehen nicht mehr in die Rumpfbeugung, sondern ließ sich von ihrem Partner helfen.“
die SprachmittlungPl.: SprachmittlungenB2
Professionelle Übertragung gesprochener Informationen zwischen Sprachen.
„Beim Gespräch mit professioneller Sprachmittlung zeigte sich ein Missverständnis: Er hatte die Angabe „dreimal zehn Wiederholungen pro Woche“ als „dreimal täglich“ verstanden.“
das MissverständnisPl.: MissverständniseB2
Situation, in der eine Aussage anders verstanden wird, als sie gemeint war.
„Bei der Übergabe wird das Missverständnis kurz genannt und mit der passenden Maßnahme verbunden.“
die RückfragemethodePl.: RückfragemethodenB2
Prüfung des Verständnisses, bei der eine Person Informationen in eigenen Worten wiedergibt.
„Mit einer Rückfragemethode bat sie Herrn Popescu, die vereinbarte Häufigkeit in eigenen Worten wiederzugeben.“
die BeschwerdeklärungPl.: BeschwerdeklärungenB2
Strukturierte Bearbeitung einer geäußerten Unzufriedenheit oder eines Problems.
„Die Beschwerdeklärung und die angepasste Dosierung wurden dokumentiert.“
die DosierungPl.: DosierungenB2
Festgelegte Menge und Häufigkeit einer Übung oder Belastung.
„Die Physiotherapeutin hörte die Beschwerde vollständig an und entschuldigte sich dafür, dass die Dosierung nicht ausreichend abgesichert worden war.“
der AbschlussbefundPl.: AbschlussbefundeB2
Abschließende Untersuchung und Bewertung am Ende einer Behandlungsphase.
„Am Ende der Rehabilitation nach einer Achillessehnenruptur wurde bei Herrn Keller ein strukturierter Abschlussbefund erhoben.“
die ZielerreichungPl.: ZielerreichungenB2
Ausmaß, in dem ein vereinbartes Behandlungsziel erreicht wurde.
„Zielerreichung, verbleibende Einschränkung und Empfehlungen wurden im Abschlussbericht getrennt dokumentiert und mit Herrn Keller besprochen.“
das EigenmanagementPl.: EigenmanagementeB2
Selbstständiger Umgang mit Training, Beschwerden und vereinbarten Maßnahmen.
„Die Physiotherapeutin besprach deshalb ein Eigenmanagement mit weiterführendem Kraft- und Sprungtraining.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „die Gruppentherapie“?
Was bedeutet „das Eigenmanagement“?
Was bedeutet „die Sprachmittlung“?
Was bedeutet „die Notfallversorgung“?
Was bedeutet „die Therapieentscheidung“?
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- Was bedeutet „die motorische Entwicklung“?
- Entwicklung von Haltung und Bewegungsfähigkeiten eines Kindes.. Beispiel: „Da die motorische Entwicklung regelmäßig überprüft werden sollte, wurde ein Kontrolltermin vereinbart und die kinderärztliche Begleitung fortgeführt.“
- Was bedeutet „die Toleranz“?
- Maß dafür, wie gut eine Person oder der Körper eine Situation verträgt.. Beispiel: „Die Eltern sollten auf symmetrischere Bewegungen und die Toleranz des Kindes achten.“
- Was bedeutet „der Hausbesuch“?
- Therapeutischer Termin in der Wohnung oder im Wohnumfeld einer Person.. Beispiel: „Bei einem Hausbesuch beobachtete die Physiotherapeutin, wie Herr Faber sein Mittagessen vorbereitete.“