die AlltagstauglichkeitPl.: AlltagstauglichkeitenB2
Eigenschaft, im täglichen Leben praktisch umsetzbar zu sein.
„Beim nächsten Termin sollte nicht nur die Anzahl, sondern auch die Alltagstauglichkeit des neuen Plans ausgewertet werden.“
die EntspannungsübungPl.: EntspannungsübungenB2
Übung, die körperliche oder innere Anspannung verringern soll.
„Die Entspannungsübung wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
die SchmerzausstrahlungPl.: SchmerzausstrahlungenB2
Ausbreitung eines Schmerzes von seinem Ausgangsort in eine andere Körperregion.
„Herr Schuster berichtete über Rückenschmerzen mit Schmerzausstrahlung bis in die linke Wade.“
die KraftminderungPl.: KraftminderungenB2
Messbare oder spürbare Abnahme der Muskelkraft.
„Es zeigte sich keine deutliche Kraftminderung, jedoch ein verändertes Gefühl an der Außenseite des linken Fußes.“
die BelastungsprobePl.: BelastungsprobenB2
Kontrollierte Aufgabe, mit der die Reaktion auf eine Belastung geprüft wird.
„Bei einer vorsichtigen Belastungsprobe mit angehobenem Bein verstärkte sich das bekannte Ziehen.“
der SymptomverlaufPl.: SymptomverläufeB2
Entwicklung von Beschwerden über einen bestimmten Zeitraum.
„Herr Schuster sollte den Symptomverlauf beobachten und besonders auf zunehmende Taubheit oder Schwäche achten.“
der ReflexPl.: ReflexeB2
Automatische körperliche Reaktion auf einen bestimmten Reiz.
„Die Physiotherapeutin erfasste zunächst Kraft, Gefühl und Reflexe beider Beine.“
der schmerzhafte BogenPl.: schmerzhafte BögenB2
Bewegungsabschnitt der Schulter, in dem Schmerzen auftreten.
„Dieser schmerzhafte Bogen trat besonders auf, wenn sie eine gefüllte Tasche anhob.“
die AußenrotationPl.: AußenrotationeB2
Drehbewegung eines Körperteils nach außen.
„In der Untersuchung zeigte sich eine verminderte Kraft der Außenrotation, während die passive Schulterbeweglichkeit weitgehend erhalten war.“
die RotatorenmanschettePl.: RotatorenmanschettenB2
Gruppe von Muskeln und Sehnen, die das Schultergelenk führt und stabilisiert.
„Die Physiotherapeutin erklärte, dass die Rotatorenmanschette den Oberarmkopf bei Bewegung stabilisiert.“
die VerträglichkeitPl.: VerträglichkeitenB2
Maß dafür, wie gut der Körper eine Behandlung oder Belastung akzeptiert.
„Erst bei guter Verträglichkeit sollte der Widerstand erhöht werden.“
die SchmerzgrenzePl.: SchmerzgrenzenB2
Belastungsbereich, ab dem Schmerzen deutlich stärker werden.
„Die Übung blieb unterhalb der starken Schmerzgrenze.“
die KniearthrosePl.: KniearthrosenB2
Erkrankung des Kniegelenks mit Veränderungen an Knorpel, Knochen und anderen Gelenkstrukturen, die Schmerzen verursachen können.
„In einer physiotherapeutischen Kleingruppe trainierten vier Personen mit Kniearthrose.“
die BelastungsachsePl.: BelastungsachsenB2
Ausrichtung von Körperabschnitten, über die eine Kraft weitergeleitet wird.
„Dabei achtete sie auf die Belastungsachse: Hüfte, Knie und Fuß sollten möglichst in einer Linie bleiben.“
die BelastbarkeitPl.: BelastbarkeitenB2
Fähigkeit, eine bestimmte körperliche Anforderung zu bewältigen.
„Teilnehmer mit geringerer Belastbarkeit nutzten eine höhere Sitzfläche und weniger Wiederholungen.“
der FunktionstestPl.: FunktionstestsB2
Standardisierte Aufgabe zur Beurteilung einer körperlichen Fähigkeit.
„Ein kurzer Funktionstest am Ende zeigte, ob sich Aufstehen und Gehen nach dem Training verändert hatten.“
die KleingruppePl.: KleingruppenB2
Gruppe mit wenigen Teilnehmenden, der in der Physiotherapie für Planung, Kontrolle oder Übergabe wichtig ist.
„Die Fachkraft erklärt die Kleingruppe, damit der nächste Arbeitsschritt klar bleibt.“
die HüftendoprothesePl.: HüftendoprothesenB2
Künstlicher Ersatz eines beschädigten Hüftgelenks.
„Zehn Tage nach dem Einsetzen einer Hüftendoprothese begann Frau Lorenz mit einem strukturierten Gehprogramm.“
die SchrittlängePl.: SchrittlängenB2
Abstand, der mit einem Schritt zurückgelegt wird.
„Die Physiotherapeutin beobachtete eine verkürzte Schrittlänge auf der operierten Seite und ein seitliches Ausweichen des Oberkörpers.“
die StandbeinphasePl.: StandbeinphasenB2
Teil des Gehens, in dem ein Bein das Körpergewicht am Boden trägt.
„Frau Lorenz übte zunächst, das operierte Bein in der Standbeinphase kontrollierter zu belasten und den Oberkörper aufrecht zu halten.“
das ReaktionskriteriumPl.: ReaktionskriteriumeB2
Beobachtung oder Messwert, nach dem eine Belastung angepasst wird.
„Als Reaktionskriterien galten Schmerz, Schwellung, Erschöpfung und Sicherheit.“
das GangbildPl.: GangbildeB2
Beobachtbare Art, wie eine Person geht.
„Nach zwei Tagen gelang ein gleichmäßigeres Gangbild ohne zusätzliche Schmerzen.“
die hintere OberschenkelmuskulaturPl.: hintere OberschenkelmuskulatureB2
Muskelgruppe an der Rückseite des Oberschenkels.
„Ein Fußballspieler stellte sich sechs Wochen nach einer Verletzung der hinteren Oberschenkelmuskulatur vor.“
die BeschleunigungPl.: BeschleunigungenB2
Zunahme der Bewegungsgeschwindigkeit, der in der Physiotherapie für Planung, Kontrolle oder Übergabe wichtig ist.
„Lockeres Laufen war inzwischen schmerzfrei, bei schneller Beschleunigung fühlte er jedoch noch Unsicherheit.“
der SeitenunterschiedPl.: SeitenunterschiedeB2
Messbarer Unterschied zwischen der rechten und linken Körperseite.
„Als Rückkehrkriterien wurden ein geringer Seitenunterschied bei der Kraft, mehrere schmerzfreie Sprintsteigerungen und eine unauffällige Reaktion am Folgetag festgelegt.“
das RückkehrkriteriumPl.: RückkehrkriteriumeB2
Festgelegte Voraussetzung für die sichere Rückkehr zu einer Aktivität.
„Bei der Übergabe wird das Rückkehrkriterium kurz genannt und mit der passenden Maßnahme verbunden.“
die ErmüdungPl.: ErmüdungenB2
Nachlassende Leistungsfähigkeit durch körperliche Belastung.
„Beim einbeinigen Hüftheben zeigte die verletzte Seite eine frühere Ermüdung.“
die HemiparesePl.: HemiparesenB2
Unvollständige Lähmung einer Körperhälfte.
„Nach einem Schlaganfall bestand bei Herrn Benali eine rechtsseitige Hemiparese.“
die GreiffunktionPl.: GreiffunktioneB2
Fähigkeit der Hand, einen Gegenstand gezielt zu fassen und zu halten.
„Dadurch gelang die Greiffunktion mit wenig Unterstützung.“
An einer konkreten Handlung aus Alltag oder Beruf ausgerichtet.
„Die aufgabenorientierte Übung wurde langsamer, aber ohne vollständige Übernahme durch die Therapeutin durchgeführt.“
So beschaffen, dass ein Gegenstand bei einem Sturz nicht leicht zerbricht.
„Für das Eigentraining wurde nur ein leichter, bruchsicherer Gegenstand empfohlen.“
das EigentrainingPl.: EigentrainingeB2
Selbstständig durchgeführtes Training außerhalb der Behandlung.
„Das Eigentraining wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
die DoppelaufgabePl.: DoppelaufgabenB2
Situation, in der zwei Anforderungen gleichzeitig bewältigt werden.
„Die Physiotherapeutin erklärte diese Anforderung als Doppelaufgabe.“
der TaktgeberPl.: TaktgeberB2
Akustisches oder sichtbares Signal, das einen gleichmäßigen Rhythmus vorgibt.
„Zunächst trainierte Herr Vogt das Gehen zu einem akustischen Taktgeber, ohne eine zweite Aufgabe auszuführen.“
die BewegungsblockadePl.: BewegungsblockadenB2
Plötzlicher kurzer Zustand, in dem eine begonnene Bewegung nicht weitergeht.
„Eine Bewegungsblockade trat nicht auf.“
die AufmerksamkeitPl.: AufmerksamkeitenB2
Gezielte Konzentration auf eine Aufgabe oder einen Reiz.
„Ziel war nicht, jede Aufgabe sofort fehlerfrei zu bewältigen, sondern die Aufmerksamkeit bewusst zu steuern.“
die DenkaufgabePl.: DenkaufgabenB2
Aufgabe, die Konzentration und geistige Verarbeitung erfordert.
„Als die Schrittfolge unsicher wurde, reduzierte die Therapeutin die Denkaufgabe und verlangsamte den Rhythmus.“
die Borg-SkalaPl.: Borg-SkalaeB2
Skala zur persönlichen Einschätzung von Anstrengung oder Atemnot.
„Die subjektive Atemnot bewertete sie auf der Borg-Skala mit zwei von zehn Punkten.“
das FahrradergometerPl.: FahrradergometerB2
Stationäres Trainingsgerät, auf dem die Belastung genau eingestellt werden kann.
„Auf dem Fahrradergometer wechselten sich zwei Minuten Belastung und eine Minute aktive Erholung ab.“
die LippenbremsePl.: LippenbremsenB2
Atemtechnik mit langsamem Ausatmen gegen locker geschlossene Lippen.
„Während der Pausen trat Frau Kramer langsam weiter und nutzte die Lippenbremse.“
der GrenzwertPl.: GrenzwerteB2
Festgelegter Wert, der nicht über- oder unterschritten werden soll.
„Die Sauerstoffsättigung fiel nicht unter den individuell vereinbarten Grenzwert.“
die SauerstoffsättigungPl.: SauerstoffsättigungenB2
Messwert, der zeigt, wie viel Sauerstoff im Blut gebunden ist.
„Vor Beginn lagen Puls und Sauerstoffsättigung in ihrem bekannten Ruhebereich.“
das LymphödemPl.: LymphödemeB2
Schwellung, die durch angesammelte Lymphflüssigkeit im Gewebe entsteht.
„Nach einer Brustkrebsoperation entwickelte Frau König ein leichtes Lymphödem am linken Arm.“
die UmfangmessungPl.: UmfangmessungenB2
Messung des Umfangs eines Körperteils an festgelegten Stellen.
„Anschließend führte sie an festgelegten Messpunkten eine Umfangmessung durch.“
der ArmstrumpfPl.: ArmstrumpfeB2
Eng anliegendes medizinisches Kleidungsstück für den Arm, das Druck auf das Gewebe ausübt.
„Nach der manuellen Behandlung zog Frau König ihren angepassten Armstrumpf an.“
der LymphabflussPl.: LymphabflusseB2
Transport von Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe.
„Zusätzlich übte Frau König aktive Hand- und Ellenbogenbewegungen zur Unterstützung des Lymphabflusses.“
die DruckstellePl.: DruckstellenB2
Gereizte oder schmerzhafte Hautstelle durch anhaltenden Druck.
„Die Therapeutin prüfte, ob das Material faltenfrei saß und keine Druckstelle verursachte.“
die KopfvorzugshaltungPl.: KopfvorzugshaltungenB2
Deutliche Bevorzugung einer Kopfposition oder Drehrichtung.
„Die Eltern eines vier Monate alten Säuglings suchten wegen einer deutlichen Kopfvorzugshaltung die Physiotherapie auf.“
die BauchlagePl.: BauchlagenB2
Körperposition, bei der eine Person auf dem Bauch liegt.
„Das Kind drehte den Kopf meistens nach rechts und protestierte in der Bauchlage schnell.“
der LagerungswechselPl.: LagerungswechselB2
Gezielter Wechsel von einer Körperposition in eine andere.
„Die Physiotherapeutin beobachtete die spontane Bewegung und zeigte den Eltern einen sicheren Lagerungswechsel.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „die Standbeinphase“?
Was bedeutet „die Rotatorenmanschette“?
Was bedeutet „die Belastungsprobe“?
Was bedeutet „die Verträglichkeit“?
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- Was bedeutet „die Alltagstauglichkeit“?
- Eigenschaft, im täglichen Leben praktisch umsetzbar zu sein.. Beispiel: „Beim nächsten Termin sollte nicht nur die Anzahl, sondern auch die Alltagstauglichkeit des neuen Plans ausgewertet werden.“
- Was bedeutet „die Entspannungsübung“?
- Übung, die körperliche oder innere Anspannung verringern soll.. Beispiel: „Die Entspannungsübung wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
- Was bedeutet „die Schmerzausstrahlung“?
- Ausbreitung eines Schmerzes von seinem Ausgangsort in eine andere Körperregion.. Beispiel: „Herr Schuster berichtete über Rückenschmerzen mit Schmerzausstrahlung bis in die linke Wade.“