Bedeutung
- schriftliche Vorausverfügung über medizinische Maßnahmen für den Fall fehlender Einwilligungsfähigkeit
- Schriftliche Festlegung, welche medizinischen Maßnahmen ein Bewohner im Notfall wünscht oder ablehnt.
- Ein schriftliches Dokument, in dem eine Person im Voraus festlegt, welche Behandlungen sie im Ernstfall wünscht oder ablehnt.
Beispielsätze
- „Vor der geplanten Maßnahme prüft das Team, ob eine Patientenverfügung vorliegt.“
- „Im Notfall prüft das Team zuerst, ob eine gültige Patientenverfügung vorliegt.“
- „In der Patientenverfügung steht eindeutig, dass keine Reanimation gewünscht wird.“
Ähnliche Wörter
- die Einwilligungsfähigkeit – Fähigkeit, Bedeutung und Folgen einer medizinischen Maßnahme zu verstehen und wirksam zuzustimmen
- der mutmaßliche Wille – aus früheren Äußerungen, Wertvorstellungen und Lebensentscheidungen abgeleitete Behandlungsentscheidung bei fehlender aktueller Einwilligungsfähigkeit
- die Patientenedukation – pflegerisch angeleitete Information, Schulung und Beratung zur Stärkung von Selbstmanagement und Gesundheitskompetenz
- der ergänzende Hinweis – zusätzliche wichtige Information
- die Klärungsfrage – Frage zur genauen Abklärung eines Sachverhalts
- die Verschlechterung – negativere Entwicklung
- emotional entlasten – jemanden durch ruhige Kommunikation beruhigen
- die Aufklärung – Erklärung zu Zweck und Ablauf