der MedianPl.: MedianeB2
Der Wert, der eine sortierte Zahlenreihe genau in der Mitte teilt.
„Beim Gehalt schauen wir uns lieber den Median an, weil er von einzelnen Ausreißern kaum beeinflusst wird.“
der MittelwertPl.: MittelwerteB1-B2
Die Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl der Werte.
„Der Mittelwert der Lieferzeiten liegt diese Woche bei drei Tagen.“
die StreuungPl.: StreuungenB2
Ein Maß dafür, wie stark einzelne Werte um den Mittelwert herum verteilt sind.
„Eine hohe Streuung der Bestellwerte zeigt, dass Kunden sehr unterschiedlich einkaufen.“
die VerteilungPl.: VerteilungenB1-B2
Die Art und Weise, wie sich die Werte einer Datenreihe über einen Bereich verteilen.
„Ich stelle die Verteilung der Antwortzeiten in einem Diagramm dar, damit man Ausreißer sofort erkennt.“
das QuantilPl.: QuantileB2
Ein Wert, unter dem ein bestimmter Anteil aller Daten liegt.
„Das 90-Prozent-Quantil zeigt uns, welche Ladezeit nur die langsamsten zehn Prozent der Anfragen überschreiten.“
die StandardabweichungPl.: StandardabweichungenB2
Eine Kennzahl, die zeigt, wie weit die Werte im Durchschnitt vom Mittelwert entfernt liegen.
„Die Standardabweichung der Produktionszeiten ist im letzten Monat gesunken.“
die VarianzPl.: VarianzenB2
Ein Maß für die Streuung, das aus den quadrierten Abweichungen vom Mittelwert berechnet wird.
„Aus der Varianz berechne ich anschließend die Standardabweichung für den Bericht.“
der ModusPl.: ModiB1-B2
Der Wert, der in einer Datenreihe am häufigsten vorkommt.
„Bei den Schuhgrößen ist der Modus wichtiger als der Mittelwert, weil man ganze Größen verkauft.“
die SpannweitePl.: SpannweitenB1-B2
Der Abstand zwischen dem kleinsten und dem größten Wert einer Datenreihe.
„Die Spannweite der Reaktionszeiten reicht von zwei Sekunden bis zu einer Minute.“
das PerzentilPl.: PerzentileB2
Ein Wert, der eine Datenreihe in hundert gleich große Anteile teilt.
„Das 50. Perzentil entspricht in dieser Berechnung genau dem Median.“
die HäufigkeitPl.: HäufigkeitenB1
Die Anzahl, wie oft ein bestimmter Wert in den Daten vorkommt.
„Ich zähle zuerst die Häufigkeit jeder Fehlermeldung, bevor ich die Ursache suche.“
der ExtremwertPl.: ExtremwerteB2
Ein Wert, der deutlich höher oder niedriger ist als die anderen Werte in der Datenreihe.
„Ein einzelner Extremwert kann den Mittelwert stark verzerren, deshalb prüfe ich ihn genauer.“
die NormalverteilungPl.: NormalverteilungenB2
Eine typische, glockenförmige Verteilung, bei der die meisten Werte nahe am Mittelwert liegen.
„Die Körpergrößen der Mitarbeiter folgen ungefähr einer Normalverteilung.“
die GrundgesamtheitPl.: GrundgesamtheitenB2
Die gesamte Gruppe von Personen oder Daten, über die eine Aussage gemacht werden soll.
„Die Grundgesamtheit unserer Umfrage sind alle Kunden, die im letzten Jahr eingekauft haben.“
die DatenreihePl.: DatenreihenB1-B2
Eine geordnete Liste von Zahlenwerten, die man gemeinsam auswertet.
„Ich habe die Datenreihe der letzten zwölf Monate in eine Tabelle exportiert.“
die KlasseneinteilungPl.: KlasseneinteilungenB2
Die Einteilung von Zahlenwerten in Gruppen mit ähnlicher Größe, um sie übersichtlicher auszuwerten.
„Für das Histogramm brauche ich zuerst eine sinnvolle Klasseneinteilung der Altersgruppen.“
rundenB1
Eine Zahl auf eine bestimmte Anzahl von Nachkommastellen vereinfachen.
„Für den Bericht runde ich die Prozentwerte auf eine Nachkommastelle.“
schwankenB1-B2
Sich immer wieder ändern, mal nach oben, mal nach unten.
„Die täglichen Besucherzahlen schwanken je nach Wochentag stark.“
streuenB2
Sich über einen größeren Bereich verteilen, statt nahe an einem Wert zu liegen.
„Die Lieferzeiten streuen zwischen einem und zehn Tagen, deshalb reicht der Mittelwert allein nicht aus.“
abweichenB1-B2
Von einem erwarteten oder üblichen Wert unterschiedlich sein.
„Der Umsatz im März weicht deutlich vom Durchschnitt der letzten Jahre ab.“
zusammenfassenB1-B2
Viele einzelne Werte zu einer einzigen, aussagekräftigen Zahl verdichten.
„Ich fasse die Tagesdaten zu einem Wochenwert zusammen, bevor ich sie präsentiere.“
So, wie es im Mittelwert oder im Normalfall üblich ist.
„Ein Kunde bestellt durchschnittlich zweimal im Monat bei uns.“
So verteilt, dass beide Seiten um die Mitte herum gleich aussehen.
„Die Verteilung der Testergebnisse ist fast symmetrisch um den Mittelwert.“
So verteilt, dass die Werte einer Normalverteilung folgen.
„Für diesen Test müssen die Messwerte annähernd normalverteilt sein.“
die KorrelationPl.: KorrelationenB2
Ein statistischer Zusammenhang zwischen zwei Größen, bei dem sich beide gemeinsam verändern.
„Zwischen Werbeausgaben und Bestellungen zeigt sich eine deutliche Korrelation.“
Der Umstand, dass eine Sache tatsächlich eine andere Sache verursacht, nicht nur zeitgleich auftritt.
„Eine Korrelation allein beweist noch keine Kausalität, das muss ich im Bericht klar sagen.“
Der Nachweis, dass ein beobachtetes Ergebnis wahrscheinlich nicht nur durch Zufall entstanden ist.
„Erst nach dem Test können wir über die Signifikanz des Unterschieds sprechen.“
die StichprobePl.: StichprobenB1-B2
Eine kleinere, ausgewählte Gruppe aus einer größeren Menge, die man stellvertretend untersucht.
„Für die Kundenbefragung ziehen wir eine Stichprobe von fünfhundert Personen.“
die HypothesePl.: HypothesenB1-B2
Eine Annahme, die man mit Daten überprüfen möchte.
„Unsere Hypothese lautet, dass jüngere Kunden häufiger mobil bestellen.“
die NullhypothesePl.: NullhypothesenB2
Die Annahme, dass es keinen echten Unterschied oder Zusammenhang gibt, bis das Gegenteil bewiesen ist.
„Der Test zeigt, dass wir die Nullhypothese verwerfen können.“
das SignifikanzniveauPl.: SignifikanzniveausB2
Die Grenze, ab der ein Ergebnis als statistisch bedeutsam gilt.
„Wir legen das Signifikanzniveau vor dem Test auf fünf Prozent fest.“
das KonfidenzintervallPl.: KonfidenzintervalleB2
Ein Wertebereich, in dem der wahre Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt.
„Das Konfidenzintervall zeigt, wie sicher wir uns bei der Hochrechnung sein können.“
der ZusammenhangPl.: ZusammenhängeB1
Eine Verbindung zwischen zwei Dingen, die sich gegenseitig beeinflussen können.
„Ich prüfe den Zusammenhang zwischen Öffnungszeiten und Umsatz.“
die AbhängigkeitPl.: AbhängigkeitenB1-B2
Der Zustand, dass ein Wert von einem anderen Wert beeinflusst wird.
„Die Abhängigkeit zwischen Preis und Nachfrage ist bei diesem Produkt sehr stark.“
der SignifikanztestPl.: SignifikanztestsB2
Ein statistisches Verfahren, mit dem man prüft, ob ein Unterschied wahrscheinlich echt oder nur Zufall ist.
„Für den Vergleich der beiden Varianten führe ich einen Signifikanztest durch.“
die ScheinkorrelationPl.: ScheinkorrelationenB2
Ein Zusammenhang zwischen zwei Werten, der zufällig auftritt und keine echte Ursache hat.
„Der Anstieg beider Werte ist nur eine Scheinkorrelation, ausgelöst durch die Jahreszeit.“
der StörfaktorPl.: StörfaktorenB2
Ein zusätzlicher Einfluss, der ein Ergebnis verändert, ohne dass man ihn direkt untersucht.
„Das Wetter war bei dieser Auswertung ein wichtiger Störfaktor.“
die KontrollgruppePl.: KontrollgruppenB2
Eine Gruppe, die bei einem Test keine Veränderung erhält, um sie mit der Testgruppe zu vergleichen.
„Die Kontrollgruppe hat die alte Version der App weiter genutzt.“
die ZufallsstichprobePl.: ZufallsstichprobenB2
Eine Stichprobe, bei der jede Person oder jeder Datensatz die gleiche Chance hat, ausgewählt zu werden.
„Für ein faires Ergebnis ziehen wir eine echte Zufallsstichprobe aus allen Kunden.“
die FehlerquotePl.: FehlerquotenB1-B2
Der Anteil der falschen oder fehlerhaften Fälle an der Gesamtzahl.
„Die Fehlerquote bei der Dateneingabe liegt unter einem Prozent.“
In einem statistischen Zusammenhang miteinander stehen.
„Reklamationen und Lieferverzögerungen korrelieren in unseren Daten deutlich.“
Genau kontrollieren, ob eine Annahme oder ein Ergebnis stimmt.
„Ich überprüfe die Hypothese anhand der Daten aus dem letzten Quartal.“
belegenB1-B2
Mit Daten oder Fakten zeigen, dass etwas wahr ist.
„Die Auswertung belegt, dass die neue Kampagne mehr Bestellungen bringt.“
Mit Daten zeigen, dass eine Annahme falsch ist.
„Die aktuellen Zahlen widerlegen die ursprüngliche Hypothese des Fachbereichs.“
vermutenB1
Etwas für wahrscheinlich halten, ohne es schon bewiesen zu haben.
„Wir vermuten einen Zusammenhang zwischen Preis und Kündigungsrate.“
Statistisch gesichert und wahrscheinlich nicht nur durch Zufall entstanden.
„Der Unterschied zwischen beiden Gruppen ist statistisch signifikant.“
kausalB2
So, dass eine Sache eine andere direkt verursacht.
„Ein kausaler Zusammenhang lässt sich mit dieser Stichprobe allein nicht beweisen.“
zufälligB1
Ohne bewusste Auswahl, nur durch Zufall bestimmt.
„Die Teilnehmer der Umfrage wurden zufällig ausgewählt.“
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Was bedeutet „durchschnittlich“?
Was bedeutet „vermuten“?
Was bedeutet „signifikant“?
Was bedeutet „das Quantil“?
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- Was bedeutet „der Median“?
- Der Wert, der eine sortierte Zahlenreihe genau in der Mitte teilt.. Beispiel: „Beim Gehalt schauen wir uns lieber den Median an, weil er von einzelnen Ausreißern kaum beeinflusst wird.“
- Was bedeutet „der Mittelwert“?
- Die Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl der Werte.. Beispiel: „Der Mittelwert der Lieferzeiten liegt diese Woche bei drei Tagen.“
- Was bedeutet „die Streuung“?
- Ein Maß dafür, wie stark einzelne Werte um den Mittelwert herum verteilt sind.. Beispiel: „Eine hohe Streuung der Bestellwerte zeigt, dass Kunden sehr unterschiedlich einkaufen.“