Unser Roggensauerteig braucht mehrere Tage, bis er die richtige Kraft hat. Jeden Morgen füttere ich das Anstellgut mit frischem Mehl und Wasser, damit die Kulturen aktiv bleiben. Danach lasse ich die Mischung mehrere Stunden bei Raumtemperatur stehen, bis sich Bläschen bilden und ein leicht säuerlicher Geruch entsteht. Wenn der Sauerteig zu schwach riecht, füttere ich ihn ein zweites Mal, bevor ich ihn für den Hauptteig verwende. Ein Teil des Anstellguts bleibt immer im Kühlraum, damit wir am nächsten Tag wieder frisches Sauerteig ansetzen können. So bleibt die Qualität unseres Bauernbrots über Wochen gleich.
Glossar
- das Anstellgut
- Ein kleiner Teil vom Sauerteig, mit dem man neuen Sauerteig ansetzt.„Jeden Morgen füttere ich das Anstellgut mit frischem Mehl und Wasser, damit die Kulturen aktiv bleiben.“
- füttern
- Frisches Mehl und Wasser zum Sauerteig hinzugeben, damit er aktiv bleibt.„Jeden Morgen füttere ich das Anstellgut mit frischem Mehl und Wasser, damit die Kulturen aktiv bleiben.“
- säuerlich
- Leicht sauer im Geruch oder Geschmack.„Danach lasse ich die Mischung mehrere Stunden bei Raumtemperatur stehen, bis sich Bläschen bilden und ein leicht säuerlicher Geruch entsteht.“
- ansetzen
- Eine Mischung aus Zutaten beginnen, damit ein Teig entstehen kann.„Ein Teil des Anstellguts bleibt immer im Kühlraum, damit wir am nächsten Tag wieder frisches Sauerteig ansetzen können.“
Verständnisfragen
Was macht die Person jeden Morgen mit dem Anstellgut?
Woran erkennt die Person, dass der Sauerteig bereit ist?
Was passiert, wenn der Sauerteig zu schwach riecht?